Kaiserslautern war mal Fußballhochburg. Ein riesiges Stadion zeugt davon. Für den Klub wird es nun womöglich zum Verhängnis.

„Das ist eine Zweckehe. Aber die ist besser, als die Kosten der Scheidung tragen zu müssen“, beschreibt Oberbürgermeister Klaus Weichel die Situation der Stadt Kaiserslautern. Das bekannteste Kind der Stadt, der 1. FC Kaiserlautern, verbreitet im Fußball schon längst keinen teuflischen Schrecken mehr. Dafür sorgt das Stadion des Klubs, den sie „Rote Teufel“ nennen, für höllische Probleme im städtischen Geldbeutel.

Der Stadtrat Kaiserslautern entscheidet am Dienstagabend über eine erneute Reduzierung der Stadionpacht, falls der 1. FC Kaiserslautern in die dritte Liga absteigen wird. Wird die Mietminderung nicht gewährt, droht dem Verein die Insolvenz. […]

Der Artikel erschien am 13.03.2018 in der taz und auf taz.de